juedischer Friedhof, Bruehl

Der außerhalb der mittelalterlichen Stadt (heute Schildgesstraße) angelegte Friedhof wird erstmals in einer 1371 ausgestellten Urkunde aufgeführt, in der ein Acker an dem joedenkirchhove verkauft wurde. Der älteste Grabstein datiert von 1746, die jüngste Grablege ist mit 12.12.1946 datiert. Heute sind noch 94 Grabsteine (Mazewot) auf dem Gelände vorhanden, das mit 4.170 m² einen der größten jüdischen Friedhöfe im Rheinland bildet. Das Gräberfeld bleibt weiterhin Friedhof bzw. Bet Hachajim, denn jüdische Friedhöfe beherbergen Tote bis zum jüngsten Tag.

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